Februar 10th, 2010
Ignoriert man die störende Werbung, erhält der Leser/die Leserin auf der folgenden Webseite interessante Fakten aus dem Leben des bekannten Schweizer Pädagogen Pestalozzi:
http://lehren-unterrichten.suite101.de/article.cfm/der_paedagoge_heinrich_pestalozzi_17461827
Silvio Ströver
Tags: Erziehung, Erziehungswissenschaft, Geschichte, Heinrich Pestalozzi, Pädagoge, Pädagogik, Schweiz
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Januar 30th, 2010
Nun habe ich es noch geschafft:
Dies ist mein erster Blogbeitrag im (nicht mehr ganz so) neuen Jahr 2010!
Kürzlich erreichte mich auch gleich eine Email von Herrn Schreiber mit der Bitte um Aktualisierung eines Links:
Inzwischen hat der medienpädagogische Kiosk einen neuen virtuellen Standort, der korrigierte Link befindet sich in der Sidebar dieses Blogs, ansonsten habe ich ihn auch gerne noch einmal hier:
http://www.koblenz-media.de
Gruß,
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags: 2010, Internet, Manfred Schreiber, Medien, Medienkiosk, Paedblog, Pädagoge, Ströver, Weblog, Wordpress
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Dezember 30th, 2009
Eine interessante Studie zur deutschen Familien-Situation von der Firma Vorwerk. Das bekannte Allensbacher Institut für Demoskopie schreibt dazu:
Vorwerk Familienstudie 2009
In der fünften Familienstudie für das Wuppertaler Unternehmen VORWERK hat das Allensbacher Institut erneut Fragen rund um das Thema “Familienmanagement” gestellt. Im Vordergrund stehen dabei Fragen zur gesellschaftlichen Anerkennung der Familienarbeit, zur Beteiligung der Partner, der Kinder sowie der Großeltern. Obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass sich in der aktuellen Wirtschaftskrise viele Familien finanziell stark einschränken müssen, sind persönlich nur 7 Prozent ernsthafter von der Krise betroffen.
Quelle:
http://ifd-allensbach.de
Die Studie können Sie hier finden:
http://www.vorwerk.com/de/html/pressethemenmappe,4.html
(Weitere Studien listet das Allensbacher Institut für Demoskopie übrigens unter der Rubrik “Aktuelle Studien” auf.)
Silvio Ströver. Diplom-Pädagoge
Tags: 2009, Allensbach, Eltern, Familie, Finanzen, Finanzkrise, Finanzwelt, Institut, Institut für Demoskopie, Jungend, Kind, Kindheit, Mutter, Sohn, Strövers Paedblog, Studie, Tochter, Vater, Vorwerk
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Dezember 29th, 2009

Header-Bild: © http://www.peter.baumgartner.name
Auf der Webseite von Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner können Sie sich u. a. kostenfrei Dissertationen downloaden:
http://www.peter.baumgartner.name/dissertationen
Des Weiteren bloggt Baumgartner, sein großes Thema ist das eLearning (vgl. Baumgartners Bibliographie):
http://www.peter.baumgartner.name/weblog
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags: 2009, Österreich, Bildungstechnologie, Bildungswissenschaft, Blog, Blogger, bloggt, Computer, Dissertationen, Donau-Universität Krems, Download, eLearning, Erziehungswissenschaft, Forschung, free, frei, Gedankensplitter, gratis, Konstruktivismus, kostenlos, Lernen, Medien, Medienpädagogik, Neu!, Online, Philosophie, Professor für Technologieunterstütztes Lernen und Multimedia, Soziologe, Soziologie, Strövers Paedblog, Univ.-Prof. Dr. Peter Baumgartner, Weblog, Wirtschaftspädagogik, Wissen, Wissenschaft
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Dezember 28th, 2009

Bild von der Homepage der IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V.
Im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Logo: © http://www.bmfsfj.de
und der Europäischen Kommission

Logo: © http://ec.europa.eu
ist die IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. (ehemals: Internationaler Jugendaustausch- und Besucherdienst der Bundesrepublik Deutschland e.V.) “auf den Gebieten der internationalen Jugendpolitik, Jugendarbeit und Jugendinformation tätig. Aufgabe ist die Förderung der internationalen Jugendarbeit und der jugendpolitischen Zusammenarbeit, um das gegenseitige Verständnis junger Menschen aus verschiedenen Ländern und Kulturkreisen zu erweitern, ihre Beziehungen zueinander zu festigen und um Vorurteile abzubauen.”
Diese informative Webseite sollten Fachleute, Pädagogen, Eltern und Jugendliche kennen, daher folgt hier der entsprechende Link-Tipp:
http://www.ijab.de
Dort finden Jugendliche nicht nur wichtige Links,…:
…sondern auch Experten können sich auf den genannten Links zahlreiche Informationen besorgen:
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags: 2009, Arbeit, Au pair, Ausland, Austausch, BMFSFJ, Bundesministerium für Familie Senioren Frauen und Jugend, Datenbank DIJA, Erzieher, EU, Eurodesk, Europa, Europäische Kommission, Europäische Union, Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Hilfe, IJAB, Informationen, International, Internationales, Jugend, Jugendarbeit, Kultur, Kulturen, Kulturkreis, Länder, Multikultur, Pädagoge, Pädagogik, Politik, Sozialarbeit, Sozialarbeiter, Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Strövers Paedblog, Vorurteile
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Dezember 27th, 2009
Dieser pädagogische Ansatz ist ein sehr zentraler in der Pädagogik der Frühen Kindheit (früher auch “Vorschulpädagogik” genannt).
Wer sich in aller Kürze über den Situationsansatz informieren möchte, kann dies nicht nur auf der Wikipedia-Seite http://de.wikipedia.org/wiki/Situationsansatz, sondern auch auf der Webseite des Instituts für den Situationsansatzes in der Internationalen Akademie gGmbH (FU Berlin) tun:
Dort heißt es u. a.:
“Zu den handlungsorientierenden Grundsätzen gehört (…),
- die Lebenssituationen von Kindern und Familien, also den Erfahrungsschatz und den Erwartungshorizont, die Erlebnisse, Wünsche und Visionen der Kinder zum Ausgangspunkt der pädagogischen Arbeit zu machen,
- den Kindern vielfältige Zugänge zu Wissen und Erfahrungen in realen Lebenssituationen zu verschaffen,
- jüngeren und älteren Kindern im gemeinsamen Tun vielseitige Lernerfahrungen zu ermöglichen,
- Voraussetzungen zu schaffen, dass Kinder ihr Leben in der Kindertageseinrichtung aktiv mit gestalten können und Werte und Normen des Zusammenlebens im Alltag erleben,
- die besonderen Bildungschancen in einer Gesellschaft zu nutzen, die durch verschiedene Kulturen geprägt ist,
- die Eltern an der Erziehung und Bildung ihrer Kinder in der Kindertageseinrichtung zu beteiligen, und die Arbeit transparent zu machen,
- enge Beziehungen zum sozial-räumlichen Umfeld zu entwickeln,
- die pädagogische Arbeit nach den vier Planungsschritten des Situationsansatzes mit den Kindern zu planen und zu dokumentieren, und schließlich
- die Organisationsstruktur der Einrichtung entsprechend dem Konzept Situationsansatz zu gestalten.”
Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.ina-fu.org/ista/content/quasi/index.html
bzw. unter
http://www.ina-fu.org/ista/content/situationsansatz.html
Ein fünfseitiges Konzept dazu finden Sie hier:
http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/konzeptionelle_grundsaetze.pdf
Das dazugehörige Leitbild können Sie sich hier downloaden:
http://www.ina-fu.org/ista/content/pdf/leitbild.pdf
Der Situationsansatz richtete sich überwiegend gegen frühere funktionsorientierte Ansätze, die versucht haben, bestimmte Kompetenzen (z. B. Sprachkompetenz) zu fördern und Gefahr liefen, Kinder in einer Art Vortraining auf Schule vorzubereiten. Kinder sollten möglichst viele unterschiedliche Aufgaben beherrschen und gut vorbereitet in den nächsten Lebensabschnitt gehen. Im Unterschied dazu war der Situationsansatz bemüht, die für das Kind wesentlichen Lebenssituationen (z. B. Trauer) zu erfassen bzw. diese gemeinsam mit den Kindern zu erarbeiten und anzubieten. Das Kind sollte nicht länger von Erwachsenen bestimmte Aufgaben vorgesetzt bekommen, sondern die Chance haben, gleichberechtigt und demokratisch die ihm wichtigen Themen zu nennen und - im Rahmen des Möglichen - mit vorzubereiten. Daher wird im Situationsansatz ein besonderer Schwerpunkt auf die genaue Beobachtung und Dokumentation gelegt, um zu verhindern, dass für Kinder bedeutsame Gegenstände bzw. Themen übersehen werden. Dabei geriet jedoch das Soziale Lernen zu sehr in den Vordergrund und verdrängte andere Bereiche - insbesondere sachbezogene Themen, wie z. B. naturwissenschaftliche oder mathematische Bereiche. Erst in letzer Zeit werden viele KITA- / Kindergarten-Programme aufgelegt, die versuchen, diesen Missstand zu beheben (z. B. “Kinder als Forscher”).
Zusätzliche Artikel zum Situationsansatz finden Sie im bekannten - und sehr empfehlenswerten - Kindergartenpädagogik-Online Handbuch:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/936.html
und
http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html
Ein Beispiel: In diesem Artikel wird u. a. anhand der religiösen Erziehung beschrieben, wie versucht wird, “Sinnverbundenheit” zu erreichen:
“Dies geschieht allerdings nicht als eine isolierte religiöse Erziehung i.S. einer Glaubensvermittlung auf dem Hintergrund einer missionarisch-diakonischen Überzeugungsarbeit, sondern im Verständnis der Erfahrung eines lebendigen, personbezogenen, religiösen Werteerlebens.
Unbestritten muß und sollten Kindergärten unter kirchlicher Trägerschaft das Recht und die Pflicht haben, eine Theologie des Kindes (Menschen) zu bestreiten, basierend auf den Werten des Neuen Testaments.
(…)
Um es noch deutlicher auf den Punkt zu bringen: das religiöse Erleben steht sicherlich in einem Widerspruch zu den Anforderungen einer “Unterweisung im Glauben”, einem “Anbieten von religiösen Zusatzprogrammen” oder einer geforderte Einübung in kultisch-rituelle Frömmigkeits- und Konfessionsriten”. Vielmehr schenkt eine lebendige Religionspädagogik den Kindern das Gefühl, sich in einer für sie immer fremder werdenden Welt aufgehoben und verstanden zu werden, erfahrbar durch die Integration des Evangeliums in alltägliche Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen.”
Quelle: http://www.kindergartenpaedagogik.de/596.html
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Ergänzte Link-Tipps zum Situationsansatz:
Susanne Rosenberg - Kindergarten-Workshop - Feuerdornstraße 81- 46487 Wesel
Kindergarten-Workshop - Pädagogischer Ansatz:
http://www.kindergarten-workshop.de/index.html?/paedagogik/konzeption/konzeption13.htm
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Kindergartenpädagogik - Online-Handbuch - Herausgeber: Martin R. Textor
Konzeptionsentwicklung in Kindertageseinrichtungen
Martin R. Textor:
http://www.kindergartenpaedagogik.de/17.html
Tags: 2009, Ansätze, Berlin, Bildung, Christa Preissing, Elementarpädagogik, Erzieher, Erzieherinnen, Erziehung, Erziehungswissenschaft, Förderung, Glaube, Kinder, Kinder als Forscher, Kindergarten, Kindergartenpädagogik, Kirche, KITA, Konzepte, Online-Familienhandbuch, Pädagogik, Pädagogik der Frühen Kindheit, pädagogische, Religionspädagogik, Situationsansatz, Soziales Lernen, Strövers Paedblog, Textor, Theologie, Vorschule, VOrschulpädagogik, Werte, Wikipedia
Posted in 2009, Allgemeine Pädagogik, Benutzte Fachliteratur, Bibel, Bildung, Bildungseinrichtungen, Bildungswesen, Brauch, Deutschland, Download, Emanzipation, Erzieher, Erzieherisch wertvoll?, Erziehung, Erziehungsphilosophie, Erziehungsstil, Erziehungswissenschaft, Ethik, Evangelische Kirche, Forschung und Wissenschaft, Geschichte der Pädagogik, Gesellschaft, HERZLICHE EINLADUNG, Homepage, Ideologieschlachten, Interkulturelle Pädagogik, Katholisch, Kinder- und Jugendarbeit, Kindergarten, Kindheit, Kompetentes Kind, Kontrovers!, Lernen, Literatur, Mütter, Nachkriegsdeutschland, Norm, Pädagogik der Frühen Kindheit, Pädagogik der Kindheit, Pädagogik des Spiels, Pädagogisch wertvoll?, Pädagogische Anthropologie, Pädagogische Kompetenz, Pädagogische Profession, Pädagogischer Ansatz, Pädagogischer Unsinn!, Religionspädagogik, Ritual, Schwarze Pädagogik, Situationsansatz, Soziale Institutionen, Soziales, Soziales Lernen, Sozialpädagogik, Sprachförderung, Strövers Link-Tipp, Strövers Paedblog, Strövers Recherche, Strövers Zusammenfassung, Tagesmütter, Tagesväter, Theorie, Tipp, Vielfalt in Einheit, Väter, Wertevermittlung, Wissenschaft, Wissenstipps, Zitat, christliche Erziehung, evangelisch, katholische Kirche, normative Erziehung, pädagogische Dienstleistung, verlinkt | 1 Comment »
Dezember 24th, 2009
Allen Schülern unbeschwerte Weihnachtsferien und allen Bloglesern und Blogleserinnen einen gesegneten Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags: 2009, Ferien, Freizeit, Heiligabend, Ruhe, Schüler, Schule, Schulferien, Strövers Paedblog, stressfrei, Weihnachten, Winter
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Dezember 24th, 2009

Foto: © http://www.das-tut-man-nicht.de
Was meinen Sie? Sollten Eltern, die mit dem Verhalten ihrer Kinder unzufrieden sind, konsequent vorgehen, indem sie ihre Kinder am Heiligabend nicht beschenken?
Eine spannende Frage, die Sie hier diskutieren können:
http://www.das-tut-man-nicht.de/index.php?id=68&tx_uoout_pi1[questionid]=100&back=59&pnr=
Eine interessante “Webseite, auf der Menschen in ethischen oder moralischen Konflikten ihre Frage stellen können” (vgl. http://www.das-tut-man-nicht.de/wir-ueber-uns/portrait)
Allen Bloglesern und Blogleserinnen einen gesegneten Heiligabend und ein frohes Weihnachtsfest!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Dezember 23rd, 2009

Logo: © http://www.wissen.de
Einen guten, knappen Überblick über die Geschichte der Pädagogik gewinnt man auf der folgenden Webseite von Wissen.de: http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/bildung/index,page=1216766.html
Gerade für Schüler im Pädagogik-Unterricht oder für Pädagogik-Erstsemester sind kurze, einführende und überblicksgebende Informationen wichtig, um schnell die wesentlichen Fakten zu kennen. Der Link-Tipp versteht sich natürlich als “Appetit-Anreger” und soll damit Lust auf mehr (Pädagogik) machen…
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
Tags: 2009, Geschichte, Pädagogik, Schule, Strövers Paedblog, Studium, wissen.de
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Dezember 21st, 2009
Professor Vogel (Technische Hochschule Universität Dortmund) geht auf das Problem der Studierenden ein, die meinen:
“Alles, was ich für die berufliche Praxis brauche, lerne ich im Studium; und: Alles. Was im Studium an Theorien angeboten bzw. verlangt wird, muß auch berufsrelevant sein.”
Und umgekehrt scheint aus Sicht der Dozenten ein gravierendes Problem erkennbar:
“Studierende ignorieren konsequent die Theorien, die die Hochschullehrer für unbedingt wichtig halten; zwischen Veranstaltungen im Grund- und Hauptstudium sind keine Niveauunterschiede hinsichtlich des Wissens der studentischen Klientel festzustellen;…”
Vogel weist darauf hin, dass es dreierlei Arten von Wissen in der Pädagogik bzw. Erziehungswissenschaft gibt:
“Pädagogisches Alltagswissen, das z. B. Eltern brauchen, um ihre Kinder zu erziehen; pädagogisches Professionswissen, das der Praktiker im Beruf braucht, um kompetent handeln zu können und das erziehungswissenschaftliche Wissen, das in Wissenschaft und Forschung an der Universität erzeugt und verwaltet wird.”
Daraus ergibt sich, dass erziehungswissenschaftliches Wissen, das an der Universität gelehrt wird, nicht mit dem Professionswissen zu verwechseln ist. Es ist strukturell unmöglich, zu verlangen, dass erziehungswissenschaftliches Wissen den Anforderungen des Professionswissen entspricht. Anders formuliert: Erziehungswissenschaftliches Wissen kann niemals den Erwartungen der Studierenden genügen, die sich etwas “Handfestes” für ihren Beruf oder gar für ihre eigene Erziehungskompetenz wünschen.
Als Ursache für solche Erwartungshaltungen sieht Vogel den Prozess der Verwissenschaftlichung der Pädagogik. So habe man in der Aufklärung versucht, Menschen durch Erziehung und Bildung nach den Idealen der Vernunft zu verbessern. Das Verständnis setzte sich fatalerweise durch, dass die junge Disziplin der Pädagogik die Aufgabe habe, den Lehrern das passende “Rüstzeug” mitzugeben. Noch in den 1920ern setzte sich dieser Gedanke fort, als sich an den Universitäten eine praxisorientierte “hermeneutisch-pragmatische Pädagogik” etablierte und sich gleichzeitig Pädagogische Akademien bildeten, die der Auffassung waren, Pädagogik müsse sich allein den Bedürfnissen des Lehrerberufs unterordnen.
Daher sei den Pädagogik-Studierenden kein Vorwurf zu machen, da sie eine Erwartungshaltung übernommen haben, die den früheren Standards entsprechen. Doch gleichzeitig verweist Vogel darauf, dass doch auch professionsbezogenes Wissen an erziehungswissenschaftlichem Wissen anknüpft und sich eben nicht allein aus einer pädagogischen Zunft heraus entwickelt habe. Im Unterschied dazu steht jedoch das erziehungswissenschaftliche Studium, das Pädagoginnen und Pädagogen in die Lage versetzen soll, professionelles Wissen kritisch zu hinterfragen und prinzipiell weiter zu entwickeln. Diese Kompetenz von erziehungswissenschaftlich ausgebildeten Pädagoginnen und Pädagogen rechtfertige im Übrigen, so Vogel, eine höhere Einstufung hinsichtlich “Kompetenz, Status und schließlich auch
Bezahlung”.
Demzufolge schlussfolgert Vogel, dass den Studierenden von Anfang an klar gemacht werden müsse, wo die Grenzen und Möglichkeiten der verschiedenen Wissensarten liegen und welche Chance sich im erziehungswissenschaftlichen Wissen verbirgt im Unterschied zum Professions- und Alltagswissen. Vogel zeigt auf, dass deswegen die verschiedenen Wissensbereiche nicht isoliert nebeneinander stünden, so als ob sie nichts miteinander zu tun hätten. Ganz im Gegenteil sind doch solche Bereiche stets miteinander verknüpft. Studierende der Erziehungswissenschaft können natürlich so viele Therapieformen etc. zusätzlich lernen, doch sollten sie nicht vergessen, dass sie von ihrem Studium her prinzipiell befähigt sind, solche Therapieformen zu unterscheiden und kritisch zu beurteilen.
Vogel schließt seinen Artikel mit der Forderung, dass das erziehungswissenschaftliche Grundstudium ein “Mindestbestand an erziehungswissenschaftlichen Theorien, Wissensbeständen und Problemdefinitionen” enthalten soll. Eine absolute Freiheit bei der Auswahl an pädagogischen Seminaren und Kursen führe häufig dazu, dass manch elementares erziehungswissenschaftliche Wissen am Ende des Studiums nicht vorhanden sei.
Ein - wie ich finde - sehr guter Artikel, der trotz seiner Veröffentlichung vor zehn Jahren , wesentlich dazu beiträgt, zu verstehen, was Diplom-Pädagoginnen und Diplom-Pädagogen von ihrer Ausbildung her eigentlich auszeichnet und widerspiegelt, welche Missverständnisse auch in den eigenen Reihen noch vorherrschen.
Hier geht es zum lesenswerten (5-seitigen Pdf-) Artike:
Peter Vogel
Der Theorie-Praxis-Konflikt in der Pädagogik als Deutungsmuster im Studienalltag - oder: Was lernt man eigentlich im erziehungswissenschaftlichen Studium?
http://www.oase.udk-berlin.de/~erdmann/lehr/06vorl/Vogel1999.pdf
Weitere Paedblogbeiträge, die zu diesem Thema passen:
http://paedblog.de/2008/05/23/praxisschock-der-religionspaedagogen-durch-universitaere-forschungspraxis-vermeiden
http://paedblog.de/2006/08/30/wozu-paedagogik-studieren
http://paedblog.de/2007/03/28/was-ist-eigentlich-schulpaedagogik
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Dezember 19th, 2009
Wenn Sie etwas bezahlen, haben Sie normalerweise auch einen Anspruch darauf. Leider ist das nicht überall der Fall: Tatsächlich ist es (noch) so, dass Steuerzahler viele Forschungsprojekte finanzieren, aber leider (noch) keinen Anspruch darauf haben, Einblick in die Forschungsergebnisse zu haben. Und damit sich dieser Missstand ändert, haben Sie bis zum 22.12.2009 die Möglichkeit, eine Petition zu unterschreiben, auf die mich mein alter Freund Alexander König (kreetrapper) in seinem heutigen Gedankenblasen-Weblog-Eintrag aufmerksam gemacht hat:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=7922
Hier ein Auszug aus dem Text der Petition:
“Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass wissenschaftliche Publikationen, die aus öffentlich geförderter Forschung hervorgehen, allen Bürgern kostenfrei zugänglich sein müssen. Institutionen, die staatliche Forschungsgelder autonom verwalten, soll der Bundestag auffordern, entsprechende Vorschriften zu erlassen und die technischen Voraussetzungen zu schaffen.”
Quelle: Siehe Link oben!
Sorgen Sie bitte mit dafür, dass öffentlich finanzierte Forschungsergebnisse auch für jeden Bürger frei zugänglich gemacht werden!
Silvio Ströver. Diplom-Pädagoge
P.s.:
Um die Petition unterzeichnen zu können, müssen Sie sich zuvor hier anmelden:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=register
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Dezember 15th, 2009

Logo: © http://www.katholisch.de
Auch auf Katholisch.de gibt es gute Bildungsangebote für interessierte Sufer:
Informationen über den katholischen Religionsunterricht, über katholische Internate, Studiengänge, Institute u. s. w. finden Sie beispielsweise hier:
Daneben gibt es interessante Informationen aus den folgenden Bereichen:
Auch an die Kinder hat man mit der folgenden Seite gedacht: http://katholisch.de/40.html
Es gibt zudem ein katholisches Internet-Fernsehen mit der Bezeichnung web-tv.katholisch.
Auf katholisch.de erfahren Sie nicht nur eine Menge über den Glauben und über den Aufbau und Struktur der Katholischen Kirche, sondern erhalten auch eine gute Übersicht darüber, wo und wie die Katholiken unsere Gesellschaft verantwortlich mitgestalten.
Klicken Sie sich einfach mal durch!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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Dezember 12th, 2009

Logo: © http://www.evangelisch.de
Auf der Seite evangelisch.de gibt es die gute Möglichkeit, sich in den unten genannten Rubriken quasi “über Gott und die Welt” zu informieren:
Evangelisch.de beantwortet selbstverständlich auch - und das ist ebenfalls sehr spannend - Fragen rund um den Glauben. Wer also mehr über den biblischen Glauben erfahren will und so manche Bildungslücke schließen möchte, sollte sich hier durchklicken:
http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben
Ganz aktuell kann der wissensbegierige Leser auch erfahren, was es mit dem Weihnachtsmann und dem Christkind auf sich hat: http://www.evangelisch.de/kompass/glauben-und-leben/was-hat-der-weihnachtsmann-mit-dem-christkind-zu-tun7668
Viel Spaß bei der Mehrung manch neuer Erkenntnisse!
Silvio Ströver, Diplom-Pädagoge
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